Der Dichter Henry Martin-Klemt schreibt anlässlich des gemeinsamen Auftritts am 29.4.2017 in Frankfurt/Oder über die Steinlandpiraten: "Sie geben dem Tag eine Melodie. Dabei sind ihre Konzerte... keine Affekte auf irgendein Ereignis, sondern spannen eher einen weiten Bogen. Der kann von Kurt Weil und Bertolt Brecht bis zu Tamara Danz und Gerhard Gundermann reichen, von Friedrich Holländer bis zu... - Überraschung! Klemt steuert seine Texte dazu bei: über die Liebe, über die Zeiten, über Brandenburg und über Frankfurt an der Oder, beseelt und bissig, zärtlich und sarkastisch. Patricia Heidrichs Stimme füllt den Raum mit Rauch und bläst die Nebel fort. Wo sie am Mikrofon steht, hat Kitsch keinen Platz. Leidenschaft aber schon. Manchmal so stark, dass man nicht recht weiß, wo holt sie das her. Karsten Schützler ist nicht nur einfühlsamer Begleiter, in ihm vibriert auch der Groove, der zu dieser Stimme passt. Immer ein bisschen dreckig im Sound, das aber mit Präzision, genauso, wie die Heroen des Rock´n Roll es allenthalben zelebrierten. Ein bisschen leiser vielleicht, denn diese Song kennen auch die Lust im und am Innehalten, am Moment des sich selber Spürens."

Und weiter: "Die Wandlungsfähigkeit von Patricia Heidrich entspringt nicht der Fähigkeit, die Rollen mit schauspielerischer Kunst zu wechseln: Die Frau mit der rauchigen Stimme lebt die widerspruchsvolle Identität einer Suchenden, Findenden, Hoffenden und Enttäuschten aus. Sie verspricht nicht das gute Ende der Geschichte, sondern den immer wiederkehrenden Mut zum Neuanfang".

Patricia Heidrich und Karsten Schützler spielen in der Berliner Band UNBEKANNT VERZOGEN (www.unbekannt-verzogen.net) - und hatten sie sich - zunächst nebenbei - zum akkustischen Duo STEINLANDPIRATEN zusammen gefunden, um sich den Liedern des 1998 verstorbenen Gerhard GUNDI Gundermann zu widmen. Die Songs von Gundermann spiegeln die Zerrissenheit einer Ostgeneration wieder, die sich scheinbar nie richtig selbst gefunden hat. Heimatliebe, gepaart mit dem Bewusstsein, dass der Mensch seine Lebensgrundlage Natur selbst zerstört. Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit und gleichzeitig immer auf-dem-Sprung-sein, weil es Angst vor Bindung oder einfach etwas Besseres noch geben könnte. Den Mächtigen dort oben ausgeliefert sein und dennoch das Bemühen, an Demokratie glauben zu können und zu wollen. Dennoch versprühen Gundermanns Songs Lust auf Leben, Lust auf die Suche nach dem richtigen Weg, Lust auf Gemein- und Leidenschaft, notfalls in den Nischen der Gesellschaft. 
Mittlerweile gesellen sich neben Songs von Brecht/Weill, Holländer auch Vertonungen des Dichters Henry-Martin Klemt dazu. Zunehemend werden aber auch eigene Songs entwickelt und ins Repertoire aufgenommen.